Wir verbrennen die Fastnacht

Nach dem bunten und lauten Treiben der vergangenen Tage kehrt nun wieder etwas mehr Ruhe ein in unseren Alltag.

Als äußeres Zeichen dafür, dass die Fastnachtszeit nun vorüber ist, verbrennen wir gemeinsam mit den Kindern die bunte Papierdekoration, Luftschlangen und Gebasteltes. Wir beobachten, dass aus „Viel“ und „Buntes“, „Wenig“ und „Graues“ wird. Trotzdem kann auch diese graue Asche etwas positives bewirken, z.B. wenn wir sie in unsere Blumenerde mischen hilft sie, die Blumen prächtig wachsen zu lassen.

In der Fastenzeit wollen wir uns in den nächsten 40 Tagen auf das nächste große Fest, Ostern, vorbereiten. Nach dem Trubel der letzten Tage überlegt jedes Kind, was es im Überfluss hat, so dass uns oft gar nicht mehr bewusst ist, wie gut es uns eigentlich geht. Die Kinder überlegen auch, auf was sie in der nächsten Zeit verzichten können, z.B. auf Süßigkeiten oder zu viel Fernsehen. Die Kinder machen sich auch Gedanken darüber, wie sie besonders in den nächsten Wochen für andere eine Freude oder Hilfe sein können, z.B. indem sie den Eltern zu Hause besonders hilfreich zur Seite stehen.

Als Symbol für diese Gedanken erhalten die Kinder aus der Asche ein Kreuzzeichen auf die Stirn oder den Handrücken. Es soll zeigen, dass uns Gott ganz nahe ist. Pfarrer Catta bestärkte die Kinder in ihren Vorhaben und bittet gemeinsam mit den Kindern um Gottes Segen und Unterstützung dafür.